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Aktuell...

am .

Aktuell 24.11.2018......................

Zwei Mitglieder der IG Südtangente und gleichzeitig direkt betroffene Grundeigentümer haben

Klage gegen die vom Kreis Pinneberg geplante K22 Trasse "Mitten durch Esingen" eingereicht.

Und dann passiert das:


Aktuell 06.06.2019.......................

Erhebliche Fehler bei der K22-Planung des Kreises......... (die wir aufgedeckt haben)....

Kreis Pinneberg und Land Schleswig-Holstein ziehen K22 Planung zurück.......

und beantragen Aussetzung des Gerichtsverfahrens.........

Siehe Presseberichte unter Presse/2019/Juni


Nachtrag 14.06.2019....................

Das Ministerium für Wirtschaft und Verkehr hat mit Schreiben vom 13.06.2019

durch RA Weissleder-Ewer beim Verwaltungsgericht Schleswig die Aussetzung

des Klageverfahrens beantragt.

Wir müssen (werden) innerhalb von drei Wochen zu diesem "Antrag" Stellung nehmen.


Unsere K22 HomePage:

Das Interesse an der K22 HomePage der IG Südtangente ist auch nach vielen Jahren ungebrochen, denn:

Durchschnittlich 800 Besucher informieren sich jeden Monat und sehen sich monatlich durchschnittlich

4000 einzelne Seiten der K22 HomePage an.

Die aktuelle K22 Entwicklung spiegelt sich auch in den Besucherzahlen auf der K22 HomePage wieder:

Bislang im Juni 2019: 1516 Besucher, die 12.776 Seiten der HomePage besucht haben.

D.h., im Durchschnitt hat sich jeder Besucher ca. 10 verschiedene Seiten/Bilder/Presseberichte der

HomePage angesehen.


           

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Tornesch, die 4-geteilte Stadt.

Tornesch wird bereits seit vielen Jahrzehnten von vier großen Verkehrsadern durchkreuzt:

-  Der Kreisstraße 20, dass ist der Tornescher Weg von Uetersen nach Tornesch

-  Der Landesstraße 110, die Straße von der großen Kreuzung im "Zentrum" Richtung A23

-  Der Landesstraße 107, dass ist die Straße von Heidgraben über die große Kreuzung Richtung Prisdorf/Pinneberg

-  Der Bahnlinie Hamburg - Kiel

Am stärksten belastet ist durch diese verkehrstechnische Meisterplanung die große Kreuzung im Tornescher "Zentrum"

Seit nun fast 40 Jahren plant der Kreis Pinneberg die Kreisstraße 22 (K22), mit der das Tornescher Zentrum

spürbar vom Durchgangsverkehr entlastet werden soll.

Im Allgemeinen gehen Verkehrsplaner aber davon aus, dass neue Umgehungsstraßen die Zentren zwischen 40 und 60% vom

aktuellem Verkehrsaufkommen entlasten und neue Umgehungsstraßen weiträumig um den Ort/Stadt herum geführt werden.

Bei der K22 Planung des Kreises ist vieles anders, ob`s auch besser ist?.........

Denn die K22 Trasse des Kreises würde das Tornescher Zentrum (nach dem eigenen Gutachten des Kreises)

lediglich um max. 15% entlasten und mitten durch den Tornescher Ortsteil Esingen geführt werden.

Tornesch, die 5-geteilte Stadt!


Eigenes Gutachten

Bereits 2014 haben wir durch das Ing.Büro RegioConsult ein eigenes Gutachten für die von uns vorgeschlagene

K22-Trassenvariante ausarbeiten lassen. Nach diesem Gutachten erreicht unsere Trassenvariante im Tornescher "Zentrum"

eine Entlastung von 42%. Hierbei ist noch nicht berücksichtigt, dass die Große Twiete/Wischmöhlenweg an unsere

Trassenvariante angeschlossen wird und sich dadurch eine noch wesentlich höhere Entlastungswirkung ergibt.

Bilder hierzu siehe unter "Fakten", "Unsere K22 Trasse".


Bahnübergang Prisdorf

Auf unseren Vorschlag hin hat die Stadt Tornesch die Schließzeiten des BÜ Prisdorf untersuchen lassen.

Ergebnis: 7.200 Kfz/Tag, von gemessenen 8 Stunden an einem Tag waren die Schranken 4 1/2 Std. geschlossen!

Eigentlich nichts neues, denn wer von uns kennt nicht die langen Wartezeiten vor den geschlossenen Schranken?

Daher fordert die Ig Südtangente seit vielen Jahren eine K22 als weiträumige Südumgehung um Tornesch-Esingen herum

und im Verlauf dieser Südumgehung die gleichzeitige Untertunnelung des BÜ Prisdorf und damit den direkten Anschluß

an die Westumgehung Pinneberg und zur A23.

Die Westumgehung Pinneberg wird voraussichtlich 2019 fertig gestellt.


Politische Situation

-  Sowohl die Tornescher SPD als auch die Tornescher CDU setzen sich für den Bau der K22 Trasse des Kreises ein und geben

   sich so mit einer Mini-Entlastung von 15% zufrieden und nehmen eine weitere Durchschneidung von Tornesch mit einer

   neuen Hauptverkehrsstraße "mitten durch Esingen" billigend in Kauf.

-  Nachdem nun auch der von der Stadt beauftragte Verkehrsplaner WasserKontor (so wie seit vielen Jahren die IG Südtangente)

   in seinem Gutachten die Untertunnelung des BÜ Prisdorf fordert, hat die Tornescher SPD ganz schnell im Bauausschuß einen

   "Antrag" zur Untertunnelung des BÜ gestellt!

   Scheinbar glaubt die SPD tatsächlich, dass zwei Tunnelanlagen (eine für die K22 in Esingen und eine für den BÜ Prisdorf) mit Kosten

   von jeweils ca. 20 Mio.€ und mit einem Abstand von nur ca. 800m voneinander gebaut werden!

   Fakt ist leider, dass mit soviel wirtschaftlichen Realitätsverlust keine spürbare Entlastung für das Tornescher Zentrum erreicht wird.


Aktueller Stand der Dinge

Siehe oben.


Übrigens

Wir haben immer Tornescher "Zentrum" geschrieben, aber gemeinhin nur als gängigen Begriff benutzt.

Denn mit tiefer Überzeugung sagen wir, dass Tornesch überhaupt kein Zentrum hat.

Oder wollen wir die Ansammlung von Supermärkten, 1€ Shops, einer Großkreuzung mit 14.000 Kfz/Tag,

ellenlangen Staus vor den Ampeln und diversen, täglich überfüllten Parkplätzen als "Zentrum" bezeichnen?

Meinen wir mit einem wirklichen Zentrum nicht Plätze, die zum Entspannen einladen, Sitzmöglichkeiten bieten,

Käffchen trinken, Bekannte treffen, schnacken.......

Zentrum Tornesch?

Nein, Tornesch hat kein Zentrum.

Chancen?

Ja, die hatte Tornesch.

Nur leider nicht genutzt.

Und wenn wir alle nicht aufpassen, vergeben wir auch bei der K22 unsere letzte Chance für eine echte Alternative.