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Aktuell...

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K22 Infostand auf dem Bahnhofsvorplatz am 4. und 5. Mai 2018

Die Stadtverwaltung und CDU/SPD weisen immer mehr Baugebiete in Tornesch aus, aktuell ein neues Gewerbegebiet an der Autobahn

mit 530.000m² (!) Fläche,ohne ernsthafte Lösungen für das bereits schon jetzt bestehende Verkehrschaos zu suchen.

Na ja, stimmt nicht ganz........eine neue Rechtsabbiegespur an der großen Kreuzung im Zentrum und die Verbesserung der Fahrradwege

sollen`s bringen......und die K22 "mitten durch Esingen". Das war`s.

Dabei glaubt die CDU scheinbar selbst nicht mehr an die Entlastungswirkung dieser K22 Trasse, Zitat Henry Stümer, Mitglied der Tornescher

CDU und Vorsitzender des Bau- und Planungsausschusses in Tornesch während der Vorstellung des CDU Wahlprogramms

am 05. April 2018 im Heimathaus:

Die K22 (......Trasse mitten durch Esingen) ist mit 16% Verkehrsentlastung im Tornescher Zentrum "nicht der große Wurf"....!

Ja wie denn, haben sie`s jetzt gemerkt?

Wie auch immer ein Grund mehr für uns, vor der Kommunalwahl mit Tornescher Bürgern und Wählern das Gespräch zu suchen.

Und wir haben viele Gespräche geführt. Auch kritische, sehr kritische. Ja, auch gegen unseren K22 Trassevorschlag.

Aber die Tatsache, dass unsere Trassenvariante mit mehr als 40% Entlastung im Zentrum der "größere Wurf" ist,

hat Bürger und Wähler überzeugt. Oft gehörter Originalton: Bauen, sofort bauen.



Dank an unsere tolle Mannschaft!



Tornesch, die 4-geteilte Stadt.

Tornesch wird bereits seit vielen Jahrzehnten von vier großen Verkehrsadern durchkreuzt:

-  Der Kreisstraße 20, dass ist der Tornescher Weg von Uetersen nach Tornesch

-  Der Landesstraße 110, die Straße von der großen Kreuzung im "Zentrum" Richtung A23

-  Der Landesstraße 107, dass ist die Straße von Heidgraben über die große Kreuzung Richtung Prisdorf/Pinneberg

-  Der Bahnlinie Hamburg - Kiel

Am stärksten belastet ist durch diese verkehrstechnische Meisterplanung die große Kreuzung im Tornescher "Zentrum"

Seit nun fast 40 Jahren plant der Kreis Pinneberg die Kreisstraße 22 (K22), mit der das Tornescher Zentrum

spürbar vom Durchgangsverkehr entlastet werden soll.

Im Allgemeinen gehen Verkehrsplaner aber davon aus, dass neue Umgehungsstraßen die Zentren zwischen 40 und 60% vom

aktuellem Verkehrsaufkommen entlasten und neue Umgehungsstraßen weiträumig um den Ort/Stadt herum geführt werden.

Bei der K22 Planung des Kreises ist vieles anders, ob`s auch besser ist?.........

Denn die K22 Trasse des Kreises würde das Tornescher Zentrum (nach dem eigenen Gutachten des Kreises)

lediglich um max. 16% entlasten und mitten durch den Tornescher Ortsteil Esingen geführt werden.

Tornesch, die 5-geteilte Stadt!


Eigenes Gutachten

Bereits 2014 haben wir durch das Ing.Büro RegioConsult ein eigenes Gutachten für die von uns vorgeschlagene

K22-Trassenvariante ausarbeiten lassen. Nach diesem Gutachten erreicht unsere Trassenvariante im Tornescher "Zentrum"

eine Entlastung von 42%. Hierbei ist noch nicht berücksichtigt, dass die Große Twiete/Wischmöhlenweg an unsere

Trassenvariante angeschlossen wird und sich dadurch eine noch wesentlich höhere Entlastungswirkung ergibt.

Bilder hierzu siehe unter "Fakten", "Unsere K22 Trasse".


Bahnübergang Prisdorf

Auf unseren Vorschlag hin hat die Stadt Tornesch die Schließzeiten des BÜ Prisdorf untersuchen lassen.

Ergebnis: 7.200 Kfz/Tag, von gemessenen 8 Stunden an einem Tag waren die Schranken 4 1/2 Std. geschlossen!

Eigentlich nichts neues, denn wer von uns kennt nicht die langen Wartezeiten vor den geschlossenen Schranken?

Daher fordert die Ig Südtangente seit vielen Jahren eine K22 als weiträumige Südumgehung um Tornesch-Esingen herum

und im Verlauf dieser Südumgehung die gleichzeitige Untertunnelung des BÜ Prisdorf und damit den direkten Anschluß

an die Westumgehung Pinneberg und zur A23.

Die Westumgehung Pinneberg wird voraussichtlich bereits 2018 fertig gestellt.


Politische Situation

-  Sowohl die Tornescher SPD als auch die Tornescher CDU setzen sich für den Bau der K22 Trasse des Kreises ein und geben

   sich so mit einer Mini-Entlastung von 16% zufrieden und nehmen eine weitere Durchschneidung von Tornesch mit einer

   neuen Hauptverkehrsstraße "mitten durch Esingen" billigend in Kauf.

-  Nachdem nun auch der von der Stadt beauftragte Verkehrsplaner WasserKontor (so wie seit vielen Jahren die IG Südtangente)

   in seinem Gutachten die Untertunnelung des BÜ Prisdorf fordert, hat die Tornescher SPD ganz schnell im Bauausschuß einen

   "Antrag" zur Untertunnelung des BÜ gestellt!

   Scheinbar glaubt die SPD tatsächlich, dass zwei Tunnelanlagen (eine für die K22 in Esingen und eine für den BÜ Prisdorf) mit Kosten

   von jeweils ca. 20 Mio.€ und mit einem Abstand von nur ca. 800m voneinander gebaut werden!

   Fakt ist leider, dass mit soviel wirtschaftlichen Realitätsverlust keine spürbare Entlastung für das Tornescher Zentrum erreicht wird.


Stand der Dinge

Das Land SH überprüft z.Zt. im 4.Planfeststellungsverfahren die Belastungen der Pflanzen- und Tierwelt am Orthbrookgraben an der

Grenze zu Uetersen durch den möglichen Neubau/Ausbau der K22 Trasse des Kreises.


Übrigens

Wir haben immer Tornescher "Zentrum" geschrieben, aber gemeinhin nur als gängigen Begriff benutzt.

Denn mit tiefer Überzeugung sagen wir, dass Tornesch überhaupt kein Zentrum hat.

Oder wollen wir die Ansammlung von Supermärkten, 1€ Shops, einer Großkreuzung mit 14.000 Kfz/Tag,

ellenlangen Staus vor den Ampeln und diversen, täglich überfüllten Parkplätzen als "Zentrum" bezeichnen?

Meinen wir mit einem wirklichen Zentrum nicht Plätze, die zum Entspannen einladen, Sitzmöglichkeiten bieten,

Käffchen trinken, Bekannte treffen, schnacken.......

Zentrum Tornesch?

Nein, Tornesch hat kein Zentrum.

Chancen?

Ja, die hatte Tornesch.

Nur leider nicht genutzt.

Und wenn wir alle nicht aufpassen, vergeben wir auch bei der K22 unsere letzte Chance für eine echte Alternative.